06 scheitert in Stelingen !
Bezirksliga Hannover Staffel 2: TSV Stelingen – SV 06 Lehrte, 4:1 (2:0)

Tore: 1:0 Sanyang ( ET 12.), 2:0 (45+4.), 3:0 (62.), 4:0 (67.), 4:1 Derksen (69.)
SV06: Müller, Edusei, Osteroth, Sanyang, Berkhan, Köhnlein, Millatz, El-Hayek, Kamara, Bedrunka, Rietzke
06-Reserve: Daffeh, Le, Welke, Zeneli, Kosuta, Derksen, Erbes
06 verliert in Stelingen - Spiegel Enttäuscht: Ein Spiel wie fast immer....!
Der TSV Stelingen hat sich in der Bezirksliga Hannover Staffel 2 klar mit 4:1 (2:0) gegen den SV06 Lehrte durchgesetzt und dabei über weite Strecken die Kontrolle behalten. Während Stelingen seine Chancen konsequent nutzte, offenbarte Lehrte einmal mehr Schwächen in den entscheidenden Momenten.
Bereits früh gerieten die 06er ins Hintertreffen: Nach einem Eigentor von Sanyang in der 12. Minute stand es 1:0 für die Gastgeber. Kurz vor der Pause erhöhte Stelingen in der Nachspielzeit (45.+4) auf 2:0 – ein psychologisch wichtiger Treffer. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert: Mit einem Doppelschlag in der 62. und 67. Minute stellte Stelingen auf 4:0 und sorgte für die Vorentscheidung.
Der SV 06 Lehrte konnte lediglich noch Ergebniskosmetik betreiben: Derksen traf in der 69. Minute zum 4:1-Endstand.
Trainerstimme SV06 Lehrte (Dennis Spiegel):
Lehrtes Trainer Dennis Spiegel fand nach der Partie deutliche Worte:
„Im Endeffekt ist es eine absolute Enttäuschung und Fassungslosigkeit. Die Spiele verlaufen fast alle nach dem gleichen Muster....
Wir machen individuelle Fehler, die uns immer um den Lohn bringen – und das begleitet uns schon die ganze Saison.
Diesmal waren es zwei individuelle Torwartfehler, die uns das Spiel gekostet haben.
Ich kann auch nicht nachvollziehen, wie es zu so einer Überheblichkeit kommt. Uns fehlt vorne einfach ein ‘Killer’, der unsere Chancen nutzt und die Dinger versenkt. Mit 25 Toren in der laufenden Saison ist das zu wenig und spiegelt unsere Ungefährlichkeit wider.
„Uns fehlt der Killer“ !
Spielerisch sind wir und von der Spielidee her auf Augenhöhe mit Topmannschaften, aber am Ende fehlt uns der Vollstrecker – und das bringt uns um den Lohn.
Von daher ist es eine Enttäuschung, aber es muss weitergehen. Jetzt spielen wir gegen TuS Davenstedt und wollen die Köpfe freikriegen, ohne Druck aufspielen und in den letzten sieben Spielen noch möglichst viele Punkte holen.“
Fazit:
Der SV06 steckt weiter in einer schwierigen Phase. Vor allem die Chancenverwertung und individuelle Fehler bleiben die zentralen Baustellen.


